Leseproben

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„Die Seelenmuse“

Gedicht

Rezensionen

Der Geist und die Seele, unzertrennbar miteinander verbunden und verwoben, brauchen diese Momente der Eintracht und der Harmonie, diese innere Ruhe und die Erfahrung des Gleichklangs der Sinne. Gerade diese Momente des inneren Einkehrens, diese Reise der Seele in der Lyrik des Daseins, aus der Tiefe zum Wort und Vers geworden…entführt uns das Buch „Seelenmuse“ von Heike Hoffmann auf eine berührende und wunderbare Weise in die Welten, wo die Seelen ihre Muse finden.

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Phil und Sophie
Kapitel I: Das Lachen der Muse

Ich frage mich...
Kapitel III: Die Tränen der Muse

Herbstzeitlos
Kapitel V: Der Tanz der Muse

Gedicht aus
Kapitel V: Der Tanz der Muse

Herbstzeitlos

Wirst du mich auch dann noch lieben,
wenn der Herbst hat mich erreicht,
wenn die Blätter welken werden,
Schönheit meiner Weisheit weicht?

Wirst du mir auch dann noch folgen,
wenn statt Tango Walzer klingt,
wenn der Rhythmus sich verändert,
Poesie mein Herz beschwingt?

Wirst du mich auch dann noch küssen,
wenn die Lippen sanfter glühen,
wenn sie schmecken süß und bitter,
doch in ihrer Sehnsucht blühen?

Wirst du auch noch mit mir träumen,
wenn die Sonne untergeht,
wenn der Himmel voller Sterne,
hinter dunklen Wolken steht?

Wirst du auch noch mit mir lachen,
wenn der Regen leise rinnt,
wenn die Tage trübe scheinen,
Sonne lockt den Wirbelwind?

Irgendwann fällt unser Schleier,
ganz egal was auch geschieht.
Ich liebe dich nur deinetwegen,
hoffnungsvoll klingt unser Lied.

© Heike Hoffmann

Dieses Gedicht ist eine Leseprobe aus dem Buch „Die Seelenmuse“.
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